Girsberger baut seit 1889 Möbel und beschäftigt sich intensiv mit einer wichtigen Frage, die aktueller kaum sein könnte: Wie schaffen wir es, dass gute Möbel möglichst lange gute Möbel bleiben? Ihre Antwort darauf: Gute Qualität für langlebige Produkte und eine eigene Abteilung für Reparaturen und Auffrischung. Aber erst wer richtig baut, kann später auch gut reparieren.

Nachhaltigkeit beginnt nicht beim Recycling

 

Wenn wir über nachhaltige Büroeinrichtung sprechen, denken wir schnell an Recyclingmaterialien, Zertifikate oder eine möglichst umweltschonende Produktion.

 

Girsberger setzt einen Schritt früher an: «Äs Möbu, wo lang cha gnutzt wärde, muess gar nid ersetzt wärde.»

 

Deshalb werden die Produkte möglichst langlebig, reparierbar und auffrischbar entwickelt. Was heisst das konkret? Ihr Möbel zeichnen sich durch die folgenden Schlagwörter aus:

 

  • Zeitloses Design

  • Hochwertige Materialien

  • Solide Konstruktionen

 

All das sorgt dafür, dass ein Möbel nicht nach wenigen Jahren ausgedient haben. Und wenn trotzdem einmal etwas kaputtgeht oder abgenutzt ist, können einzelne Komponenten repariert oder ersetzt werden.

 

Das klingt eigentlich ziemlich simpel. Und trotzdem haben wir uns daran gewöhnt, Dinge zu ersetzen, sobald sie nicht mehr ganz neu aussehen.

 

Aus alt wird wieder gut.
 

Genau hier kommt das Remanufacturing ins Spiel. Bereits seit dem Jahr 2006 gibt es bei Girsberger einen eigenen Geschäftsbereich dafür. Und das Spannende daran: Aufgearbeitet werden nicht nur Girsberger-Möbel, sondern auch Produkte anderer Hersteller.

 

Bestehende Möbel werden geprüft, gereinigt und je nach Zustand repariert. Verschleissteile können ersetzt, Oberflächen aufgearbeitet oder Polster erneuert werden. Hochwertige Grundmaterialien und funktionierende Mechaniken bleiben dabei möglichst erhalten. So wird aus einem Bürostuhl, der vielleicht schon abgeschrieben war, wieder ein Möbel für viele weitere Jahre. Für diesen Ansatz wurde Girsberger Remanufacturing mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2023 ausgezeichnet.

 

Gut fürs Klima. UND fürs Budget.

 

Natürlich sollte sich eine Aufarbeitung auch wirtschaftlich lohnen. Nicht jedes Möbel muss um jeden Preis gerettet werden. Bei hochwertigen Möbeln lohnt es sich aber, genauer hinzuschauen. Denn wer die Nutzungsdauer verlängert, verschiebt oder vermeidet eine Neuanschaffung und nutzt Materialien und Ressourcen weiter, die bereits vorhanden sind.

Für uns steckt darin ein wichtiger Gedanke: «Nachhaltig plane bedütet nid zwingend, meh Gäud uszgä.» Sondern vorhandene Werte zu erkennen, bevor man neue schafft.

 

Ein gutes Beispiel für eine gelungene Aufarbeitung von Stühlen ist das Beispiel des Theatersaals in der Berufsfachschule in Basel. Hier die vorher und nachher Bilder:

girsberger-remanufacturing-bfs-basel-vorher.jpg
girsberger-remanufacturing-bfs-basel-nachher.jpg

 

Auch bei Büro Bischof Bern schauen wir genau hin: Was ist bereits vorhanden? Was ist noch gut? Was lässt sich reparieren oder aufarbeiten? Was können wir anders einsetzen und wo braucht es tatsächlich etwas Neues?

 

Dabei übernehmen wir die Reinigung von Stühlen und Bürodrehstühlen gleich selbst, das übrigens auch in hoher Stückzahl. Bei komplizierteren Reparaturen greifen wir gerne auf das Angebot von Girsberger zurück – so erhalten eure Büromöbel ein zweites Leben.

 

Falls ihr eine neue Arbeitswelt plant und wissen möchtet, was aus eurem bestehenden Mobiliar noch herauszuholen ist?

 

«Rede mer zäme drüber.» Wir zeigen euch, was bleiben darf, was ein zweites Leben verdient und wo eine Neuanschaffung wirklich Sinn macht.

​​​​Mir freue üs uf öich

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Büro Bischof Bern, Beat Blaser, Andrea McCabe, Danielle Lörwald